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Porträt Roland Hebesberger

Roland Hebesberger gehört zu den Autoren, dem von den Testlesern, der Jury und dem Websitebetreiber der Autorenecke - Gelsenkirchen ein große schriftstellerische Karriere zugetraut wird. Wir alle sind überzeugt, dass es Roland zumindest gelingen wird, eines Tages einen Bestseller zu landen, wenn er die eigene Kreativität nicht überfordert.

Seine ersten vier Bücher und sein Werdegang zeigen, dass er das Potenzial besitzt. Woran er scheitern könnte, wäre er selbst, in dem er zu viel von sich verlangt, und das noch dazu, im Eiltempo. Nicht selten haben die eigenen Ansprüche andere Schriftsteller in der Kreativität gebremst. In der Folge hat das zu langwierigen Schreibblockaden geführt. 

Der Autor hat in Zukunft noch viel vor, und wir glauben, dass er seinen Weg allein schon wegen seinem Charme gehen wird. Außerdem werden ihn seine menschlichen Qualitäten vor den Folgen der eigenen Ansrüche bewahren. Den Lesern wird es deshalb nicht gelingen, ein Foto von Roland Hebesberger zu finden, auf dem er nicht schmunzelt, lächelt oder lacht.

Die Links zu Roland Hebesberger

Fragen an den Autor Roland Hebesberger

Bist du Selfpublisher, Verlagsgebunden oder ein Hybridautor?

Selfpublisher

Was hat dich zum Schreiben bewogen?

Meine Fantasie war schon immer sehr groß ausgeprägt. Schon in frühen Jahren habe ich begonnen, Storylines und späterer Folge sogar Serien zu entwickeln. Als das Internet kam und die Fanfictions aufgekommen sind, wollte ich den Leuten meine Geschichten vermitteln. Mein Traum war es eigentlich Drehbuchautor zu werden. Doch durch die virtuellen Serien und Fanfictions fand ich meine Leidenschaft zum schreiben. Es dauerte aber bis zu meinem 33. Lebensjahr, bis ich es wirklich gewagt habe, ein Buch tatsächlich zu veröffentlichen.

Welchen zeitlichen und/oder finanziellen Aufwand hast du betrieben, um dir den Traum von einem veröffentlichten Buch zu erfüllen?

Mein Traum war es nie, ein Buch zu veröffentlichen, sondern viele. Gleich in meinem ersten Jahr konnte ich drei Bücher veröffentlichen (Abzweigungen, Red Bird, The Backdoor Link). Das ist auch mein Plan, jedes Jahr mindestens 2-3 Bücher auf dem Markt zu bringen. Beim ersten Werk war der Zeitaufwand natürlich sehr hoch. Mit allem drum und dran würde ich sagen, ein Buch verschlingt ca. 400 direkte Arbeitsstunden (ohne Marketing und Vertrieb). Finanziell, wenn man es wirklich professionell und auf Verlagsniveau betreiben möchte, ist es ganz schön intensiv. Ich habe mein erspartes fast komplett in die Schriftstellerei investiert und hoffe, dass dies die richtige Entscheidung war!

Bist du mit deinen Büchern zufrieden oder gibt es etwas, was du im Nachhinein lieber anders gemacht oder erzählt hättest?

Ich liebe alle meine bisherigen Bücher. An den Geschichten selbst würde ich gar nichts ändern. Nur beim Erstlingswerk würde ich den Plot etwas umgestalten. Aber andererseits darf man ruhig eine Entwicklung von Buch 1 auf die Nächsten sehen und warum sollte ich mein Erstlingswerk verfälschen? Da auch die Rückmeldungen und Rezensionen überwiegend sehr positiv ausgefallen sind, habe ich wohl nicht so viel falsch gemacht 😊

Welcher Aspekt macht dein Buch subjektiv gesehen besonders?

Schon in meinen jungen Jahren waren meine Geschichten beliebt, da ich es immer wieder schaffte, Twists einzubauen, die unerwartet kamen, aber einer gewissen Logik folgten. Außerdem bin ich kein Genre-Verfechter! Was meine Geschichte braucht, das bekommt sie. Deshalb gefällt mir „Thriller-Autor“ so gut. Meine Storys sollten spannend sein. Doch in welche Richtung das sie gehen, das steht in den Sternen. Ich war richtig stolz, als eine Bloggerin zum ersten Mal bei einer Rezension schrieb, dass „The Backdoor Link“ (mein drittes Buch) einfach ein richtiger „Hebesberger“ sei. Meine Geschichten haben also einen eigenen „Touch“ und genau das war mein Ziel.

Was war für dich die größte Herausforderung bei deinem Erstlingswerk?

Mein Schreibstil! Ich bin jetzt kein Deutschprofi. Meine Stärke war es immer zu erzählen, nicht unsere Sprache in höhere Sphären zu führen. Zum Glück habe ich einen absoluten Profi bei meinem Lektorat bekommen. Die Geschichte war bis auf Kleinigkeiten gut durchdacht und strukturiert. Doch allein die Tatsache, dass meine Lektorin bei meinem ersten Buch 150 Seiten gestrichen hat, beweist es, dass ich viel an meinem Schreibstil arbeiten musste. Die Steigerung ist enorm, durch die Coachings und Feedback von Marieke, aber auch dort ist noch immer genug zu tun. Und natürlich das Finanzielle. Eine Buchveröffentlichung auf hohen Niveau muss man erst einmal stemmen können! Da war bzw. ist sehr viel Risiko dabei!

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht und in welchen Genres bist du unterwegs?

Stand Juli 2021 sind vier Bücher veröffentlicht. Mein Debüt-Thriller „Abzweigungen“ hat im April 2021 seine Fortsetzung „Kreuzungen“ erhalten. Dies ist ein Suspense-Verschwörungs-Spionage-Rache-Mystery-Thriller wenn man so will. 😊 Im August 2021 wird mein zweiter Thriller „Red Bird“ mit „Red Eagle“ fortgesetzt. Dies ist ein Spionage-Techno-Mystery-Agenten-Thriller. Und im Dezember habe ich „The Backdoor Link“ veröffentlicht, was ein Techno-Spionage-Thriller ist. Zu diesem Buch folgt die Fortsetzung im Winter 2021. Auch 2022 und 2023 sind 3-4 Bücher geplant. Darunter die eine oder andere Fortsetzung. Das Genre habe ich vorher schon erklärt. Es sollten spannende Geschichten sein – also Thriller. Doch sie können sich sehr unterscheiden. 2022 ist auch ein Sci-Fi-Thriller von mir geplant! Außerdem bin ich in zwei Anthologien vertreten von der Schreibgruppe „Autoren Sternzeit“. Das waren meine ersten Kurzgeschichten, was eine tolle Erfahrung war. Und das absolut geniale an diesen Anthologien ist, dass diese für den guten Zweck sind. Der Reinerlös geht an „Viel Farbe in Grau e.V.“, die sich um schwerkranke Kinder und deren Familien während und nach der Therapie kümmern. Diese Projekt ist mir sehr ans Herz gewachsen!

Welches deiner Bücher liegt dir besonders am Herzen und warum?

Alle! Abzweigungen war mein erstes Buch, das bleibt immer was Besonderes. Kreuzungen war meine erste Fortsetzung! Red Bird war meine erste Agentenstory. Mit diesem Thema habe ich Anfang der 2000er bei den virtuellen Serien mit „Teen Agent“ große Erfolge gefeiert. Also war dies das Buch, wo ich mir das erste Mal mein volles Spektrum zugetraut habe. „The Backdoor Link“ ist bis jetzt mein erfolgreichstes Buch und das liegt mir so sehr am Herzen, da dieses Werk mein schwierigstes bis jetzt war. Die Recherche war sehr nervenaufreibend, weil ich viele schlimme reale Erlebnisse geschildert bekommen habe. Aus Spoiler Gründen kann ich hierzu aber nicht näher eingehen.

Gab es vor deinem Debüt als Autor Selbstzweifel und wenn ja, welche?

OH JA! Ich dachte immer, wenn ich mein erstes Buch in den Händen halten würde, dass ich der glücklichste Mensch auf Erden wäre. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Ich hatte große Angst, da nun alle Leser*innen auf diesem Planeten meine Geschichte lesen könnten. Ich hatte die Befürchtung, dass es den Leuten nicht gefallen würde. Doch genau das Gegenteil trat ein. Doch beim schreiben selbst hatte ich keine Selbstzweifel. Da war ich voller Euphorie und Freude!

Wann dürfen die Leser ein neues Buch erwarten und kannst du uns mehr dazu verraten?

Da kommt einiges auf euch zu 😊 Im August 2021 kommt die Fortsetzung von „Red Bird“ namens „Red Eagle“. Die Geschichte der Agentin Ava Canary wird fortgesetzt. Im Winter 2021 folgt die Fortsetzung zu „The Backdoor Link“. Nächstes Jahr sind 3-4 Bücher geplant. Darunter eine Fortsetzung, ein Sci-Fi-Thriller, ein Mystery-Thriller und ein Megaprojekt, wo ich noch nichts verraten darf.

Fragen an den Mensch Roland Hebesberger

Was magst du und was nicht?
Ich mag: Kino, Fußball, Serien, Filme, Freunde, Ehrlichkeit, Diskussionen, Bücher Ich mag nicht: Unehrlichkeit, Weißwurst, Himbeeren, Formel 1, Radfahren, Unfreundlichkeit

Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Eine liebevoller, meist lustiger, manchmal aber auch tiefgründiger, ehrgeiziger, hilfsbereiter Chaot, der viel zu viel Zeit in seiner Fantasiewelt verbringt 😊

Was sind deine Stärken und Schwächen?
Ist im Prinzip fast das Gleiche. Ich bin sehr Ehrgeizig, mache keine halben Sache, versuche alles zu halten, was ich verspreche, gebe immer mein Bestes, versuche immer fair und freundlich zu sein und versuche andere Menschen zu inspirieren. Leider bin ich dadurch oft sehr ausgelastet und dann kann meine Emotionalität dazu führen, dass ich hektisch und sogar zickig werden kann.

Was ist dir wichtig und was nicht?

Das Wichtigste sind die Menschen um mich, die mir wirklich was bedeuten und ich ihnen auch. Natürlich ist auch Gesundheit wichtig. Solange man ein Leben führen kann, sodass man sich im Spiegel ansieht und sich nicht beschimpft, hat man vieles richtig gemacht. Unwichtig sind eigentlich alle Sachen, die nicht dazu beitragen, dass man sich wohler fühlt und oder anderen damit geholfen hat.

Verrate uns doch bitte deine Geschmäcker?

Lieblingslied: Remy Zero - Prophecy Lieblingssänger, Sängerin oder Band: Habe ich nicht direkt. Lieblingsfilm: Habe ich auch direkt keinen – aber ich liebe: Marvel, Herr der Ringe, Bruce Willis Filme uvm.! Lieblingsschauspieler/in: Bruce Willis Lieblingsstadt: Salzburg Lieblingsland: Österreich Lieblingstier: Hund / Alpaka Lieblingssport: Fußball Lieblingsbuch: Es gibt zu viele Gute, um ein Lieblingsbuch daraus zu wählen!

Deine drei größten Wünsche sind? Das ich alle meine Ideen in Bücher umwandeln darf / Das es den Menschen gut geht, die mir wichtig sind / Das sich die Menschen wieder auf das Besinnen, was wirklich wichtig ist!

Was würdest du auf dieser Welt verändern, wenn du es könntest?

Das jeder Mensch, die absolut gleiche und faire Chance bekommt sich zu verwirklichen und sein Leben dementsprechend aufzubauen!

Womit verbringst du deine Freizeit, abgesehen vom Schreiben?

Im Fußballstadion, im Kino, mit Freunden oder lesend 😊

Dein Lebensmotto lautet?

Ohne Scheitern kein Erfolg. Ohne Erfolg kein Scheitern…

Dein bisher schlimmstes und schönstes Erlebnis?

Meine schlimmsten Erlebnisse waren die Verlust von geliebten Menschen, von denen ich leider schon viel zu viele ertragen musste. Ein schönstes Erlebnis kann ich leider nicht auswählen. Aber zu den schönsten gehören einfach Erfolge und Errungenschaften, die man mit geliebten Menschen zusammen erreicht hat!

Das Interview mit Roland Hebesberger

Wie war es, als du dein erstes Buch veröffentlicht hast? Welche Gefühle hattest du in diesem Moment?

Angst! Ich fürchtete mich davor, dass nun alle Menschen, die mein Buch lesen, es nicht gut finden würden. Das gute Gefühl kam erst nach den ersten Rückmeldungen und Rezensionen, die sehr gut ausgefallen sind. Dann war ich mega happy und absolut motiviert für die nächsten Projekte.

Wurden deine Erwartungen enttäuscht und falls ja, mit welchen veröffentlichst du neue Bücher?

Meine Erwartungen haben sich übertroffen! Da ich mittlerweile schon eine kleine Fangemeinde habe, ist meine Erwartung natürlich, dass ich diese Menschen mit meinem neuen Buch gut unterhalten kann! Bis jetzt ist mir das relativ gut gelungen. Hoffentlich ändert sich das nicht 😉

Was würdest du jedem Neuling in diesem Metier empfehlen?

Ordentliche Recherche. Ein Profi-Lektorat, wie auch ein Profi-Korrektorat. Und fragt erfahrenere Selfpublisher, wie man es richtig macht. Dann spart ihr viel Zeit und Geld – glaubt mir!

Zu welchen Zeiten und wie oft schreibst du innerhalb einer Woche?

Da ich einen Vollzeitjob habe, wo ich viele Überstunden machen muss, nehme ich mir immer einen Schreiburlaub. In einer Woche verfasse ich die Rohfassung. Recherche, Überarbeitungen und Co. mache ich täglich nach der Arbeit zu Hause – außer ich habe etwas vor.

Wie lange brauchst du für ein vollständiges Manuskript?

Eine ganze Woche, wo ich nichts anderes mache. Dazu kommt aber vorher die Recherche und der Plot. Nachher folgen die Überarbeitungsschritte, das Lektorat/Korrektorat, der Buchsatz, das Cover usw. Insgesamt brauche ich für ein Buch ca. 400 Arbeitsstunden ohne Marketing und Vertrieb.

Wenn du ein Buch anfängst, wie hast du dich vorbereitet und nach welchen Regeln schreibst du, also frei drauf los oder mit einem Plot?

Es gibt für meine eine eiserne Regel: Fange erst an zu schreiben, wenn du das Ende kennst. Frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Ich plotte die Storyline, lasse mir aber genug Freiraum, um beim Schreiben die Geschichte dementsprechend entfalten zu können. Nur das Ziel muss klar definiert sein.

Wie geht es dir, wenn du unter ein Manuskript das Wort Ende setzt?

Erleichterung. Und dann die Erkenntnis, dass die richtig harte Arbeit mit der Überarbeitung erst ansteht. 😊

Die schlimmste Aufgabe, die in Bezug auf das Schreiben umgesetzt werden muss, ist für dich welche?

Meine Rohfassung auf Rechtschreibung und Grammatik zu überprüfen. Ich bin ein geborener „Storyteller“, aber definitiv kein „Germanist“. 😊 Aber für das gibt es zum Glück Profi-Lektor*innen, die mir hierbei aushelfen können.

Die Idee für ein Manuskript, woher kommt sie, eher durch den Alltag oder mehr spontan?

Durch das „Was wäre, wenn“ Spiel. Es gibt Situationen, aber auch Gespräche, sogar Filme und andere Bücher, wo mir plötzlich der Gedanke kommt – wenn das so wäre, oder das passieren würde, wie würde sich das Abspielen? Und dann läuft eigentlich alles von selbst und die Geschichten setzen sich in meinem Kopf zusammen.

Unabhängig von allen Vor- und Nachteilen, aber mit dem heutigen Wissen: Würdest du das Abenteuer Belletristik erneut angehen?

Ja, nur mit dem Unterschied, dass ich nicht 33 Jahre lang warten würde. 😊

Welchen Dienstleister würdest du Selfpublishern zum Anfang empfehlen?

Das kommt darauf an, was man will. Das Günstigste und auch Effektivste ist Amazon. Aber das ist eben exklusiv. Wenn man in den Buchhandel will, wie ich eben auch, dann muss man die Anbieter vergleichen. Ich habe mich für MyMorawa entschieden. Das Angebot ist in Ordnung, die Betreuung ebenso und es ist eine österreichische Firma, die ich gerne unterstütze.

Arbeitest du mit einem bestimmten Schreibprogramm?

Nein. Ich schreibe klassisch im Word 😊

Wenn du schriftstellerisch tätig bist, stören dich Nebengeräusche oder bist du in deiner fiktiven Welt versunken?

Beides! Ich bin komplett in meiner Welt versunken. Vor meinem geistigen Auge läuft ein Film ab und ich versuche diese Bilder in Wörter zu fassen. Dabei darf mich aber nichts stören. Dazu brauche ich absolute Ruhe. Also wenn ich schreibe, sprecht mich lieber nicht an 😊

Was ist dein Lieblingsgenre und welches könntest du auf gar keinen Fall bedienen?

Mein Feld sind einfach spannende und dynamische Geschichten. Was ich gar nicht kann, sind reine Liebesgeschichten. Diese kann man in alle andere Genres auch einbauen. Und diese Thematik ist mir persönlich einfach zu langweilig. Ich persönlich liebe eben Thriller, Fantasy, Sci-Fi, Mystery. Und in dieser Gegend bewege ich mich auch als Autor.

Hast du ein schriftstellerisches Vorbild oder welches Buch hat dich bisher am meisten beeindruckt?

Als Kind vergötterte ich die Thomas Brezina Bücher. Als Jugendlicher verschlang ich Wolfang Hohlbein und Stephen King. Danach kam die Sci-Fi und Fantasy Welle: Harry Potter, Herr der Ringe, Die Tribute von Panem usw. Aktuell begeistern mich einige Autoren, wie Blake Crouch, Simon Geraedts, Simon Beckett, Bernhard Aichner, Michael Hirtzy uvm.

Welche Ziele strebst du als Autor/in an?

Aus finanzieller Sicht: Mindestens die 0! Auf Dauer sollten sich die Bücher selbst finanzieren, damit ich weiter schreiben kann! Ansonsten hoffe ich einfach, dass meine Fanbasis weiter steigt und ich meine Leser*innen immer wieder mit spannenden Geschichten begeistern kann/darf. Und als Kinoliebhaber wäre es natürlich ein Traum, wenn irgendwann einmal eine Geschichte von mir verfilmt werden würde, da ich gerne sehen würde, wie ein Regisseur meine Geschichte interpretieren würde. Doch dieser Traum ist wahrscheinlich sehr unrealistisch!

Konntest du schon Erfahrungen bei Buchmessen sammeln und wenn nicht, würdest du gerne?

Ich fing an zu schreiben und dann kam Covid. Ich habe leider überhaupt keine Erfahrungen mit Buchmessen, würde aber definitiv gerne mal welche sammeln!

Hast du schon an irgendwelchen Preisausschreiben teilgenommen und wenn ja, welche Erfahrungen hast du gemacht?

Nein

Was ist für dich in deinen Büchern besonders wichtig?

Die Charakterentwicklung. Ein Protagonist/Antagonist sollte am Ende der Geschichte nicht der gleiche Mensch sein, wie am Anfang. Ansonsten hatte die Geschichte keinen Sinn. Stereotypen mag ich nicht so gerne – außer als Nebenrollen 😊

Schriftstellerisch gesehen: Was würdest du nie wieder tun?

An mir selbst und meinen Geschichten zu zweifeln … und dadurch den Schritt zum Autor viel früher wagen!

Ein Statement von Roland Hebesberger:

Es gibt einen Satz, den man als Selfpublisher immer wieder hört: Die SP-Autoren sind zu schlecht für einen Verlag! Hier will ich klar und deutlich widersprechen! Jeder Verlag hat nur eine geringe Anzahl an Bücher, die er im Jahr veröffentlichen bzw. finanzieren kann. Viele gute Geschichten kommen nicht unter, weil es den Platz dafür einfach nicht gibt. Klar gibt es auch miese SP-Bücher. Die gibt es aber bei Verlagen auch! Das herrliche am Selfpublishing ist die Tatsache, dass man komplette Freiheit besitzt und seine Geschichte wirklich so erzählen kann, wie man es möchte. Und gerade die SP-Autoren investieren sehr viel von ihrem eigenen Geld in ein professionelles Lektorat/Korrektorat/Cover und haben somit Verlagsniveau. Deshalb gebt uns SP-Autoren eine faire Chance! Wir sind absolut mit Herzblut bei der Sache! Außerdem würde ich gerne meinen Appell, den ich jedem meiner Bücher erwähne, auch hier anbringen. Bitte lest weiter. Nichts ist unterhaltsamer, wie die eigene Fantasie. Jedes Individuum erlebt ein Buch anders! Es fördert die eigene Kreativität und die Fantasie! Bleibt in dieser Sicht etwas altmodisch! Und ein großes Danke an alle, die Interesse an meinen Büchern zeigen und auch an die Personen, die dieses Autorenportrait durchgelesen haben! Und mein Abschlusswort geht an die Betreiber der Autorenecke Gelsenkirchen: Vielen herzlichen Dank für euren Einsatz und für diese Plattform!