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Porträt Robert Richard Bell

Autor Robert Richard Bell

Der Weg von Robert Richard Bell zum Autor ist ungewöhnlich: Er hatte nämlich nie vor, ein Buch zu veröffentlichen. 

Wie es doch dazu kam, können Sie hier nachlesen.

Die Eingangsfrage, die wir dem Autor gestellt haben, war, warum er auf dem uns übermittelten Foto so grimmig schaut. Die Antwort, die wir erhielten, lautete: "Ich bin nicht fotogen und muss mir keine Mühe geben, um es mit meiner Miene zu belegen.

Robert Richard Bell ist Jahrgang 1961 und lebt unter seinem bürgerlichen Namen in der Nähe der bayerischen Hauptstadt München. Er ist weder ein Internetliebhaber noch verkehrt er in einem der sozialen Netzwerke.

Fragen an den Autor Robert Richard Bell

Bist du Selfpublisher, Verlagsgebunden oder ein Hybridautor?

Selfpublisher.

Was hat dich zum Schreiben bewogen?

Ein Zufall.

Welchen zeitlichen und/oder finanziellen Aufwand hast du betrieben, um dir den Traum von einem veröffentlichten Buch zu erfüllen?

Keinen.

Bist du mit deinem Buch zufrieden oder gibt es etwas, was du im Nachhinein lieber anders gemacht oder erzählt hättest?

Weder das eine noch das andere.

Welcher Aspekt macht dein Buch subjektiv gesehen besonders?

Das die Grundidee nicht von mir stammt.

Was war für dich die größte Herausforderung bei deinem Erstlingswerk?

Mich in das Manuskript einzuleben.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht und in welchen Genres bist du unterwegs?

Ein Buch, ein Genre.

Gab es vor deinem Debüt als Autor Selbstzweifel und wenn ja, welche?

Es gab keine.

Wann dürfen die Leser ein neues Buch erwarten und kannst du uns mehr dazu verraten?

Im August: Abgründe II - Gefangen.

Fragen an den Mensch Robert Richard Bell

Wir haben inzwischen einige Porträts in der Autorenecke erstellen dürfen, aber bisher in der Häufigkeit keine dermaßen kurze Antworten erhalten. Bist du immer so gesprächig?

Eigentlich nicht.

Was magst du und was nicht?

Ich mag: Katzen - Einen sternenklaren Himmel - Ehrliche Gefühle. Ich mag nicht: Geiz - Menschen, die sich zu wichtig nehmen - Selbstverliebtheit - Despoten - Ratten und Spinnen.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Als manchmal unausstehlich, in der verbleibenden Zeit als enorm schwierig.

Was sind deine Stärken und Schwächen?

Meine Stärken: Geduld - Ausdauer - Hinsehen statt Wegsehen - Zuhören. Meine Schwächen: Rauchen - Trinken - Gutmütigkeit - Gelegentlicher Jähzorn

Was ist dir wichtig und was nicht? Wichtig: Der Zustand der Erde. Unwichtig: Politik

Verrate uns doch bitte deine Geschmäcker? -Lieblingslied: Kein spezielles. -Lieblingssänger, Sängerin oder Band: Paul McCartney -Lieblingsfilm: Wenn, dann Brave Heart -Lieblingsschauspieler/in: Keine -Lieblingsstadt: Glasgow -Lieblingsland: Südafrika -Lieblingstier: Katze -Lieblingssport: Eishockey -Lieblingsbuch: "Sie waren Zehn" von Konsalik.

Deine drei größten Wünsche sind?

Ich habe keine Wünsche!

Was würdest du auf dieser Welt verändern, wenn du es könntest?

Alles!

Womit verbringst du deine Freizeit, abgesehen vom Schreiben?

Ich habe keine Freizeit.

Dein Lebensmotto lautet?

Scheiß drauf ..., wenn etwas schief läuft, geht doch ..., wenn etwas klappt.

Dein bisher schlimmstes und schönstes Erlebnis?

Das Schlimmste: Der Tod. Das Schönste: Das Leben

Anmerkung der Redaktion:

Wegen den getätigten Antworten, haben wir bei Robert Richard Bell ein zweites Mal nachgefragt und tatsächlich wurde er gesprächiger:

Wieso ist dir Politik unwichtig?

Es ist immer das gleiche: Vor den Wahlen wird versprochen, wenig gehalten, egal wer gewählt wurde. Politik ist wie Geld, sie verdirbt den Charakter. Egal, ob Mann oder Frau: Die Menschen können mit Einfluss und Macht nicht umgehen.

Wieso hast du keine Wünsche oder bist du wirklich wunschlos glücklich?

Wer ist das schon? Ich habe Wünsche, aber sie betreffen nicht mich, eher die Gesellschaft, die Menschen auf dieser Welt und den Planeten.

Du hast behauptet nicht fotogen zu sein. Wie viele Bilder existieren von dir?

Zwei, auf denen ich zu erkennen bin, zwei weitere, auf denen ich kaum erkannt werde.

Du würdest auf der Erde alles verändern. Wärst du bereit, uns zumindest anzudeuten, was du damit meinst?

(Nach einem Zögern) Ab einer gewissen sozialen Schicht leben wir nur noch im Jetzt und überwiegend ohne Verstand. Den Menschen ist nicht bewusst, was für eine Erde wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen. Wir verlassen uns viel zu sehr auf die Technik und glauben, dass wir durch neue Technologien alles in den Griff bekommen. Meiner Meinung nach, ist das ein Irrtum. Ich denke, dass Filme, wie Mad Max, einen viel größeren Bezug zur Realität haben als wir es wahr haben wollen. Ich bin froh, dass ich nicht in so eine Welt hineingeboren wurde.

Das Interview mit Robert Richard Bell

Frage: Wie war es, als du dein erstes Buch veröffentlicht hast? Welche Gefühle hattest du in diesem Moment?

Ehrlich gesagt, so unglaubwürdig es klingen mag, hatte ich überhaupt keine Gefühle. Freude, Erleichterung oder Stolz haben mich jedenfalls nicht ergriffen, eher eine Hoffnung.

Wieso?

Ich habe das Buch nur umgeschrieben, die Veröffentlichungen von Abgründe 1 und 3 ist ein Deal unter Freunden. 

Bevor wir über die Vereinbarung zwischen Freunden sprechen, was ist mit Abgründe 2?

Den Titel "Abgründe II - Gefangen" verfasse ich zu neunzig Prozent selbst. Auch in diesem Fall stammen die Grundideen nicht von mir.

Was hat es mit dem Deal auf sich?

Der Urheber der Bücher ist ein langjähriger Freund von mir. Er hatte sie veröffentlicht, dann wieder vom Markt genommen, da ihm seine Schwächen nicht nur durch diverse Bewertungen bewusst geworden sind. Er wollte die Bücher überarbeiten, verlor jedoch jegliche Begeisterung daran. Wir sprachen darüber, und es wurde klar, dass er keine Lust dazu hatte, die Manuskripte auszubessern und erneut zu veröffentlichen. Einerseits konnte ich ihn und seiner Argumente verstehen, andererseits wäre es schade gewesen, wenn die Geschichten, die ich Klasse finde, in irgendeiner Schublade verstaubt wären. 

Also, hast du dich angeboten?

Nein, so war es nicht!

Wie dann?

Mein Freund unterbreitete mit einen Vorschlag, dem ich in meinem angetrunkenem Zustand zugestimmt habe. Erst am nächsten Tag, als ich wieder bei Bewusstsein war, wurde mir klar, dass ich mit der Zusage eine große Verantwortung auf mich genommen hatte. Ich habe ihm nämlich die Veröffentlichung der drei Teile versprochen, obwohl ich das nicht hätte tun dürfen. (Wir konnten keine Frage stellen) Die nächste Frage kann ich mir denken, also fahre ich fort: Tatsache ist, dass ich kein Autor sein wollte, mich aber mit meinem gegebenen Wort dazu verpflichtet hatte. 

Bevor wir zum Buch kommen, wie sieht der Deal zwischen euch aus?

Es ist ein Abkommen, zu Gunsten der "Aktion Wunschträume" in diesem Portal.

Zum Buch selbst: Wurden deine Erwartungen enttäuscht und falls ja, mit welchen veröffentlichst du neue Bücher?

Ich hatte keine Erwartungen und kann dazu nichts sagen, da ich die Sache von der Autorenecke-Gelsenkirchen bewerben lasse. Ich hoffe, dass ich nach den ersten Ergebnissen meinen Freund nicht enttäusche, der sozialen Aktion helfen kann, ihre Ziele zu erreichen.

Was würdest du jedem Neuling in diesem Metier empfehlen?

Ich bin selbst ein Neuling und wäre für Empfehlungen dankbar. Aus diesem Blickwinkel bin ich froh, ein Teil dieses Portals zu sein, denn es findet sich immer ein offenes Ohr.

Zu welchen Zeiten und wie oft schreibst du innerhalb einer Woche?

Im Moment gar nicht, aber bald lege ich los, damit ich den Termin im August einhalten kann.

Wie lange brauchst du für ein vollständiges Manuskript?

Das Problem habe ich derzeit nicht, da ich ja die Grundideen vorgesetzt bekommen habe, womit mir vieles leichter fällt.

Wenn du ein Buch anfängst, wie hast du dich vorbereitet und nach welchen Regeln schreibst du, also frei drauf los oder mit einem Plot?

Die Frage trifft im Augenblick auf mich nicht zu.

Was geht es dir, wenn du unter ein Manuskript das Wort Ende setzt?

Ich habe es erst einmal getan und im gleichen Atemzug überkam mich die Hoffnung, mit den nächsten Ausgaben nicht zu versagen.

Die schlimmste Aufgabe, die in Bezug auf das Schreiben umgesetzt werden muss, ist für dich welche?

Nüchtern zu bleiben!

Die Idee für ein Manuskript, woher kommt sie, eher durch den Alltag oder mehr spontan?

Noch hatte ich keine Ideen und jene, die ich in Teil zwei umsetzen werde, stammen auch nicht von mir.

Unabhängig von allen Vor- und Nachteilen, aber mit dem heutigen Wissen: Würdest du das Abenteuer Belletristik erneut angehen?

Wie gesagt, ich hatte nicht vor, ein Autor zu werden. Vielleicht werde ich dem Urheber der Bücher eines Tages dafür dankbar sein, dass er mir diese Aufgabe zugetraut und aufgebürdet hat.

Wie darf man das verstehen?

Ich glaube, das mein Freund mit dem Vorschlag nur eines erreichen wollte, nämlich, dass ich mit dem Saufen aufhöre!

Es ist eine intime Frage, aber wie steht es um deinen Alkoholkonsum derzeit?

Schlecht und besser als ich oder Dritte es erwartet haben. Ich trinke derzeit höchstens an einem Tag in der Woche, bis vor drei Monaten, wäre das undenkbar gewesen.

Welchen Dienstleister würdest du Selfpublishern zum Anfang empfehlen?

Dazu kann ich nichts sagen.

Arbeitest du mit einem bestimmten Schreibprogramm?

Mit meiner Hand.

Wenn du schriftstellerisch tätig bist, stören dich Nebengeräusche oder bist du in deiner fiktiven Welt versunken?

Mich stört nichts und mich kann niemand stören, ich lebe allein.

Was ist dein Lieblingsgenre und welches könntest du auf gar keinen Fall bedienen?

Nur Thriller, sonst vermutlich nichts.

Hast du ein schriftstellerisches Vorbild oder welches Buch hat dich bisher am meisten beeindruckt?

Als Kind, "Moby Dick". Seitdem habe ich kein Buch mehr gelesen.

Welche Ziele strebst du als Autor an?

Trocken werden.

Konntest du schon Erfahrungen bei Buchmessen sammeln und wenn nicht, würdest du gerne?

Nö.

Hast du schon an irgendwelchen Preisausschreiben teilgenommen und wenn ja, welche Erfahrungen hast du gemacht?

Nur bei Kreuzworträtseln, sonst nicht.

Was ist für dich in deinen Büchern besonders wichtig?

Falls ich eines schreiben sollte, dass auf meine Idee beruht, dann wäre es Authenzitität.

Schriftstellerisch gesehen: Was würdest du nie wieder tun?

Im besoffenen Zustand ein Versprechen abgeben.

Robert Richard Bell an die Leser:

Liebe Leser!

Ich hoffe, dass ich Sie mit der Reihe "Abgründe" als Autor überzeugen kann. Das ich die Serie überarbeiten, schreiben und veröffentlichen darf, verdanke ich einem Freund. Die Grundideen der ersten drei Teile entstammen nämlich überwiegend seiner Fantasie. Er hat mir die Manuskripte geschenkt, um mich zu inspirieren, mein Leben zu ändern. Mit der Veröffentlichung von Gier hat sich mein Dasein bereits gewandelt. Statt sinnlos in Kneipen rumzuhängen, verbringe ich mittlerweile jeden Tag mindestens 8 Stunden am PC. Abgründe I erfährt somit bereits im August/September und im Dezember Fortsetzungen. Im E-Book Format können die Titel bereits vorbestellt werden und jedes Buch kann ohne Vorkenntnisse der anderen Ausgaben gelesen werden.

Mir ist klar, dass die Geschmäcker verschieden und Sternebewertungen subjektiv sind. Ich wäre Ihnen deswegen dankbar, wenn Sie einer eventuellen Rezension einen Kommentar hinzufügen würden, damit ich dazulernen und einordnen kann, was in dem Buch gut oder weniger gut war.


Sie können mich auch direkt per E-Mail kontaktieren: robertrichardbell@t-online.de