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Porträt Elizabeth Horn

Ihr Weg zur Autorin:

Da ich als kleines Kind viel Zeit allein und ruhig verbringen musste, habe ich mich damals schon damit beschäftigt, mir Geschichten auszudenken. Der sprichwörtliche „unsichtbare Freund“ kam bei mir komplett mit eigenem Umfeld und allem, was man so braucht. Im Alter von 16 Jahren habe ich eher aus Jux eine kurze romantische Geschichte an eine Frauenzeitschrift geschickt, die sie tatsächlich veröffentlicht hat. Das fand ich damals wirklich toll. Was mir rückblickend nicht ganz klar ist, ist, warum es dann sooo lange gedauert hat, bis ich mich ernsthaft ans Schreiben gemacht habe. Über die Jahre habe ich immer mal wieder halbherzig etwas begonnen, aber dann wieder in der Schublade verschwinden lassen. Wahrscheinlich trifft auch hier zu: Alles hat seine Zeit. Offenbar ist nun meine Zeit zum Schreiben gekommen. Heute kann ich mir kaum vorstellen, wieder damit aufzuhören. Wie in meiner Kindheit ist auch heute sicher noch Teil der Motivation, eine Welt zu erschaffen, in der man sich wohlfühlt.

Fragen an die Autorin Elizabeth Horn

Bist du Selfpublisher, Verlagsgebunden oder ein Hybridautor?

Bisher habe ich vier Romane bei drei verschiedenen Verlagen veröffentlicht.

Was hat dich zum Schreiben bewogen?

Da ich als kleines Kind viel Zeit allein und ruhig verbringen musste, habe ich mich damals schon damit beschäftigt, mir Geschichten auszudenken. Der sprichwörtliche „unsichtbare Freund“ kam bei mir komplett mit eigenem Umfeld und allem, was man so braucht. Im Alter von 16 Jahren habe ich eher aus Jux eine kurze romantische Geschichte an eine Frauenzeitschrift geschickt, die sie tatsächlich veröffentlicht hat. Das fand ich damals wirklich toll. Was mir rückblickend nicht ganz klar ist, ist, warum es dann sooo lange gedauert hat, bis ich mich ernsthaft ans Schreiben gemacht habe. Über die Jahre habe ich immer mal wieder halbherzig etwas begonnen, aber dann wieder in der Schublade verschwinden lassen. Wahrscheinlich trifft auch hier zu: Alles hat seine Zeit. Offenbar ist nun meine Zeit zum Schreiben gekommen. Heute kann ich mir kaum vorstellen, wieder damit aufzuhören. Wie in meiner Kindheit ist auch heute sicher noch Teil der Motivation, eine Welt zu erschaffen, in der man sich wohlfühlt.

Welchen zeitlichen und/oder finanziellen Aufwand hast du betrieben, um dir den Traum von einem veröffentlichten Buch zu erfüllen?

Vor der Veröffentlichung des ersten Romans habe ich mich sicher gut 1 ½ Jahre mit dem Schreiben und der Suche nach einer Agentur beschäftigt. Mal mehr mal weniger intensiv. Geld habe ich nicht aufgewendet.

Bist du mit deinen Büchern zufrieden oder gibt es etwas, was du im Nachhinein lieber anders gemacht oder erzählt hättest?

Auch wenn das vielleicht arrogant klingt, finde ich meine Bücher gut, so wie sie sind. Vielleicht liegt das daran, dass ich mir sehr genau überlege, ob sie so bleiben können, ehe ich sie auf den Weg in die Bücherwelt schicke.

Welcher Aspekt macht dein Buch subjektiv gesehen besonders?

Da es so schwer ist, seine eigenen Bücher einzuschätzen, sage ich einfach, was ich immer wieder höre. Mir sind die Figuren in den Romanen besonders wichtig. So ist ein häufiges Lob, das ich erhalte, dass es leicht fällt mit den Protagonisten zu fühlen. Da in unserer Welt so Vieles nicht optimal ist, ist es mir wichtig, dass man sich in meinen Geschichten darauf verlassen kann, dass sich alles irgendwie zum Guten wendet. Das schönste Kompliment, das mir eine Leserin gemacht hat, war, dass sie gerne in meinen Büchern leben würde.

Was war für dich die größte Herausforderung bei deinem Erstlingswerk?

Mich auf eine genre-übliche Länge zu beschränken.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht und in welchen Genres bist du unterwegs?

Bisher habe ich vier Bücher veröffentlicht, die man alle als Liebesromane oder Wohlfühlromane bezeichnen kann.

Welches deiner Bücher liegt dir besonders am Herzen und warum?

Meine ersten beiden Bücher (zwei Bände) rund um die Konditorei Sternberg „Ziemlich schwerwiegend“ und „Nicht ganz leicht“ liebe ich immer noch besonders. Wahrscheinlich weil ich mit ihnen so viele positive Gefühle aus meiner Anfangszeit als Autorin verbinde. Aber natürlich liebe ich alle meine Bücher. Irgendwie bietet ja auch jedes etwas Besonderes und ganz Eigenes.

Gab es vor deinem Debüt als Autor Selbstzweifel und wenn ja, welche?

Natürlich kann man nie wissen, ob das, was man schreibt, andere unterhält und bereichert. Daher war das Warten auf die erste Resonanz beim ersten Roman fast unerträglich aufregend. Aber bei jedem weiteren Buch war es ähnlich und inzwischen bin ich überzeugt, dass das nie aufhören wird, gleich wieviele Bücher ich noch schreiben darf.

Wann dürfen die Leser ein neues Buch erwarten und kannst du uns mehr dazu verraten?

Im Frühjahr 2022 erscheint mein erster Krimi beim Benevento Verlag. Darauf freue ich mich sehr. Aus meinen ersten Antworten kann man ganz richtig schließen, dass es sich dabei um Cosy Crime, also nicht um einen Thriller handelt. Genaueres zum Inhalt darf ich leider noch nicht verraten.

Fragen an den Mensch Elizabeth Horn

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Chaotisch, kreativ, gutmütig, harmoniebedürftig, ängstlich.

Was sind deine Stärken und Schwächen?

Habe ein gutes Gedächtnis – bin sehr nachtragend

Bin vielseitig interessiert – bin sehr neugierig

Gehe vieles intuitiv an – bin unorganisiert

Bin umgänglich – bin konfliktscheu

Bin flexibel – bin inkonsequent

Bin besonnen – bin ängstlich

Verrate uns doch bitte deine Geschmäcker? -Lieblingslied: The Fools Who Dream (La La Land) -Lieblingssänger, Sängerin oder Band: Dire Straits, Rolando Villazón -Lieblingsfilm: La La Land -Lieblingsschauspieler/in: Maggie Smith -Lieblingsstadt: München -Lieblingsland: USA ( Hawaii) -Lieblingstier: Gecko/ Eidechse -Lieblingssport: Power-Couching, Line-Dance ( Bin leider ein Bewegungsmuffel aber mit Musik geht es) -Lieblingsbuch: Oh je! Neben vielen, vielen anderen Theophilus North von Thornton Wilder

Deine drei größten Wünsche sind? Das beziehe ich einfach mal auf mein Autorenleben. Ich würde schrecklich gerne wieder Lesungen machen. Ich würde sehr gerne eine Serie schreiben dürfen. Ich wünsche mir aber vor allem, dass ich weiter Geschichten schreiben darf, die Menschen Freude machen.

Womit verbringst du deine Freizeit, abgesehen vom Schreiben? Wie wohl alle Schreibenden lese ich sehr gerne. Ich liebe Musik. Ich singe gerne ( nur im Chor, oder wenn mich keiner hört). Ich zeichne und male gerne, auf einem sehr dilettantischen Level.

Dein Lebensmotto lautet? Schaun wir mal...

Dein bisher schlimmstes und schönstes Erlebnis? Der frühe Tod meiner Mutter und die Geburt meines Sohnes.

Das Interview mit Elizabeth Horn

Wie war es, als du dein erstes Buch veröffentlicht hast? Welche Gefühle hattest du in diesem Moment?

Natürlich löste das Erscheinen des ersten Buchs große Freude aus, fast eine gewisse Ungläubigkeit. Ich hatte so lange darauf hingearbeitet, ohne wirklich zu wissen, ob es mit der Veröffentlichung je klappen würde, und dann war das Buch da, und tatsächlich kauften es fremde Menschen, lasen es und freuten sich daran. Das war schon ein kleines Wunder und ist es jedes mal wieder.

Wurden deine Erwartungen enttäuscht und falls ja, mit welchen veröffentlichst du neue Bücher?

Anfangs wurden meine Erwartungen übertroffen, was zur Folge hatte, dass ich beim zweiten Buch höhere Erwartungen hatte. Als der Verlag dann nach dem zweiten Teil die Serie nicht fortsetzen wollte, da die Verkaufszahlen des zweiten Bands deutlich niedriger waren als die des ersten, trotz guter Rezensionen, war ich sehr enttäuscht. Die Gefahr ist, dass man vergisst, dass das eigene Buch, in dem so viel Herzblut steckt, doch einfach eine Ware ist. Wenn man sich das klar macht, kann man mögliche Enttäuschungen viel besser wegstecken.

Was würdest du jedem Neuling in diesem Metier empfehlen?

Versucht eine Agentur zu finden. Ganz wichtig: Eine seriöse Agentur bekommt erst Geld, wenn Zahlungen an den Autor fließen.

Zu welchen Zeiten und wie oft schreibst du innerhalb einer Woche?

In der Regel schreibe ich am späten Nachmittag täglich circa 3 Stunden. Allerdings ist die Planung für den anstehenden Teil meist schon abgeschlossen, wenn ich mich an den Schreibtisch setze.

Wie lange brauchst du für ein vollständiges Manuskript?

Im Schnitt dauert es etwa 4-6 Monate, bis das Manuskript an die Agentur geht. Der Text an sich ist meist schneller fertig, aber ich arbeite ihn mindestens noch zwei mal durch. Ich ändere dann meist kaum noch etwas, aber es ist unglaublich, was für Fehler man wieder und wieder übersehen kann.

Die Idee für ein Manuskript, woher kommt sie, eher durch den Alltag oder mehr spontan?

Oft sind es Gespräche und Begegnungen im Alltag, die zu einer Idee führen. Aber keine Sorge! Niemand den ich kenne wird sich plötzlich in meinem Roman wiederfinden. Diese Ideen sind meist nur eine Art Zünder, die dann oft zu etwas ganz Anderem führen, als anfangs gedacht.

Wenn du ein Buch anfängst, wie hast du dich vorbereitet und nach welchen Regeln schreibst du, also frei drauf los oder mit einem Plot?

Ich glaube, ich habe das schon mal irgendwo geantwortet, aber es trifft meine Situation einfach ziemlich gut: Wenn ich mich an ein neues Projekt setze, nehme ich mir vor, einen genauen Plot auszuarbeiten. Dann habe ich aber immer das Bedürfnis, erst einmal ein paar Seiten zu schreiben, um ein Gefühl für die Geschichte und die Personen zu bekommen. ( Zweimal habe ich in diesem Stadium auch schon ein Projekt aufgegeben.) Wenn das gut läuft, vergesse ich dann meist, dass ich eigentlich einen Plot schreiben wollte und ziehe es einfach so durch. Sollte die Geschichte im Ablauf sehr kompliziert sein, mache ich mir natürlich doch ein paar Notizen zu Eckpunkten.

Wie geht es dir, wenn du unter ein Manuskript das Wort Ende setzt?

Das ist ein gar nicht so einfach zu beschreiben. Natürlich ist da Zufriedenheit, dass es einem gelungen ist, die Idee, mit der alles angefangen hat, in einen Roman zu verwandeln. Aber man hat sich monatelang in einer eigenen Welt bewegt. Die Figuren sind einem ans Herz gewachsen. Eigentlich würde man gerne sehen, wie es mit ihnen weitergeht. Aber mit dem Ende des Manuskripts ist damit Schluss. Deshalb würde ich furchtbar gerne einmal eine längere Serie schreiben.

Die schlimmste Aufgabe, die in Bezug auf das Schreiben umgesetzt werden muss, ist für dich welche?

Das Schreiben des Exposés. Müsste man das erklären? Ich kann einfach nicht kurz. Ist das Manuskript schon fertig, habe ich immer das Gefühl, ich muss zu viel weglassen und kann damit den Roman nicht wirklich beschreiben. Hinzu kommt, dass meine Bücher sehr stark von Atmosphäre und Gefühlen leben. Da ist es schwer, sie auf die reine Handlung zu reduzieren. Unlängst musste ich zum ersten mal ein Exposé für ein Projekt schreiben, von dem noch nichts existierte, außer der Idee. Leider war das auch nicht viel einfacher.

Die Idee für ein Manuskript, woher kommt sie, eher durch den Alltag oder mehr spontan?

Oft sind es Gespräche und Begegnungen im Alltag, die zu einer Idee führen. Aber keine Sorge! Niemand den ich kenne wird sich plötzlich in meinem Roman wiederfinden. Diese Ideen sind meist nur eine Art Zünder, die dann oft zu etwas ganz Anderem führen, als anfangs gedacht.

Unabhängig von allen Vor- und Nachteilen, aber mit dem heutigen Wissen: Würdest du das Abenteuer Belletristik erneut angehen?

Unbedingt!!!! Das Schreiben macht mich einfach glücklich. Allerdings bin ich niemand, der „nur für sich“ schreiben könnte oder würde. Die Reaktion meiner Leserinnen und Leser macht die Freude an meinen Geschichten perfekt. Wenn ich sehe, dass ich jemandem schöne Stunden bereiten konnte, bin ich vollkommen zufrieden.

Arbeitest du mit einem bestimmten Schreibprogramm?

Nein.

Wenn du schriftstellerisch tätig bist, stören dich Nebengeräusche oder bist du in deiner fiktiven Welt versunken?

Meinen ersten Roman habe ich geschrieben, während ich stundenweise in einem kleinen Schmuckgeschäft ausgeholfen habe. Es war meist nicht viel los, und die Besitzerin meinte, wenn ich auf dem PC Filme schauen wolle, solange keine Kunden da waren, dürfe ich das ruhig. Das war mit ein Grund, warum ich es gemacht habe. So schrieb ich, bis jemand in den Laden kam, bediente dann und setzte mich danach wieder an mein Manuskript. (Aus der Zeit tauchen immer wieder mal kleine Szenen in meinen Romanen auf.) Leider funktionierte auf der Tastatur des PCs dort das „r“ nicht. Das musste ich dann zu Hause nachträglich einfügen. Und in einem durchschnittlichen Text kommen wahnsinnig viele „r“s vor, das weiß ich seitdem sehr genau. Ich bin also ziemlich abgehärtet, was Störungen angeht. Trotzdem ziehe ich es vor, wenn es um mich herum ruhig ist. Und wenn dann auch noch alle Buchstaben zur Verfügung stehen, sind die Umstände ideal.

Was ist dein Lieblingsgenre und welches könntest du auf gar keinen Fall bedienen?

Bisher habe ich nur Liebesromane veröffentlicht, aber ein Krimi kommt – wie erwähnt -  nächstes Jahr.  Was ich gar nicht schreiben könnte, wäre erotische Literatur. Thriller mit viel Blut und allen möglichen Grausamkeiten wären auch nichts für mich. Manchmal denke ich, ich könnte ein todtrauriges Buch schreiben. Aber ich mag nicht. Wenn ich es in der Hand habe, gibt es ein Happy End.

Hast du ein schriftstellerisches Vorbild oder welches Buch hat dich bisher am meisten beeindruckt?

Es gibt so viele wunderbare Autoren und Autorinnen, so viele wunderbare Bücher, da schaffe ich es einfach nicht, einige zu nennen.

Welche Ziele strebst du als Autorin an?

Ich fände es wirklich toll, wenn ich soweit käme, dass ich eine Zusage für ein Projekt haben könnte, ehe ich es schreibe. Schön wäre es auch, mehr Lesungen machen zu können als bisher. Es macht mir einfach sehr viel Spaß direkten Kontakt mit meinen Leserinnen und Lesern zu haben.

Konntest du schon Erfahrungen bei Buchmessen sammeln und wenn nicht, würdest du gerne?

Eines meiner spannendsten Erlebnisse war die Teilnahme an einer Fragerunde über Liebesromane auf der Leipziger Buchmesse 2017. Ich war wahnsinnig aufgeregt. Die Veranstaltung war eine der ersten an dem Tag und begann zeitgleich mit der Öffnung der Messe. Die Moderatorin sagte aber, es sei kein Problem, wenn sich alles etwas verzögern sollte, bis alle da wären. So suchte ich mir den Eingang, der am nächsten an dem Veranstaltungsort war und versuchte den „Türsteher“ zu überzeugen, mich doch etwas eher einzulassen. Der sagte aber, es dürfe niemand hinein, also wäre es kein Problem. Es könne ohnehin nichts direkt um die Zeit beginnen. So sauste ich als Erste in die Halle und zu dem Verlagsstand, nur um schon von Weitem zu sehen, dass alle anderen Teilnehmerinnen und die meisten Zuschauer schon da waren. Offenbar war der Zuständige an einer anderen Tür großzügiger gewesen. Im Grunde war das aber gar nicht so schlecht, da ich nur schnell auf meinen Platz sprinten konnte und schon ging es los. So wurde ich einfach ins kalte Wasser geschubst ,und es klappte alles richtig gut.  Ich hänge ein paar Bilder von der Veranstaltung an. Ich hoffe sehr, das bald wieder Buchmessen möglich sein werden und würde mich natürlich freuen, wenn ich noch einmal die Chance bekäme, dort über meine Bücher zu sprechen.

Hast du schon an irgendwelchen Preisausschreiben teilgenommen und wenn ja, welche Erfahrungen hast du gemacht?

Letztes Jahr habe ich an einem Krimiwettbewerb einer Münchner Zeitung teilgenommen und nicht gewonnen. Aber das Manuskript konnte sehr schnell an einen Verlag verkauft werden. Also war das eine positive Erfahrung.

Was ist für dich in deinen Büchern besonders wichtig?

Ein Roman lebt im Wesentlichen von der Beziehung der Figuren zueinander. Das gilt im Grunde für alle Genres. Daher ist mir die Ausarbeitung der Charaktere besonders wichtig. Was geschieht darf überraschend sein, es muss aber immer psychologisch nachvollziehbar bleiben. Darüber hinaus spielt in all meinen Romanen der Humor eine große Rolle.

Schriftstellerisch gesehen: Was würdest du nie wieder tun?

Da gibt es nichts Konkretes. Aber ich muss zugeben, dass ich sehr viel vorsichtiger geworden bin, nichts zu schreiben, wovon sich jemand angegriffen fühlen könnte, selbst wenn das nie meine Absicht war.

Ein Statement von Elizabeth Horn:

Ich habe bereits gesagt, dass das Schreiben an sich mich glücklich macht. Ein positiver Effekt, mit dem ich so nicht gerechnet hatte, sind die vielen wunderbaren Kontakte zu Leserinnen und Lesern, anderen Schreibenden und Bloggerinnen und Bloggern. Besonders bei Letzteren begeistert und rührt mich immer wieder, wenn ich sehe, mit wie viel Engagement und Kreativität sie bereit sind, auf einen Roman aufmerksam zu machen, wenn er ihnen gefällt. Da gibt es inzwischen einige, denen ich zu großem Dank verpflichtet bin.