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Robert Richard Bell - Rezensionen

Abgründe I - Gier

ABGRÜNDE – Gier   Robert Richard Bell   

Rezension von Karola D. vom 10.08.2021                 

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Die Journalistin Molly und der Kameramann Adam von Channel News wollen eine mehrteilige Reportage über die Obdachlosigkeit in Boston zusammenstellen. Ein Obdachloser, Malcolm X, erzählt diesem Duo eine absolut absurd klingende Geschichte über das rätselhafte Verschwinden von mehreren Personen über einen längeren Zeitraum bereits. Gleichzeitig werden innerhalb von wenigen Tagen mehrere seltsame Verbrechen, Morde an jungen Frauen begangen und müssen von Detektiv Forrest Waterspoon aufgeklärt werden. Während der Ermittlungen vereinen sich Anhaltspunkte aus der korrupten Vergangenheit mit der Realität der absurden Gegenwart.

Letztendlich klärt sich alles auf, wenn auch nicht zu einem 100 % - igen ‚Happy End' für alle Beteiligten.

Auf mehreren Ebenen verlaufen diverse Aktionen aus der Gegenwart mit erklärendem Rückblick auf die zeitlich teils weit zurückliegende Vergangenheit verschiedener, nicht immer human agierender Akteure. Da deren Zahl nicht gering ist, könnte der Leser vielleicht den Überblick der Zusammenhänge verlieren.

Der Spannungsbogen ist trotz manch kurzer Wiederholung (geschuldet dem Springen von Zeit und jeweiligem Ort) bis zum Schluss fesselnd, auch die überraschende Aufklärung zum Namen des ‚Professors'.

Das Cover, in schwarz-weiß Tönen gehalten, stellt ein im Wald befindliches Massengrab mit einem Schädel und wirr umherliegenden menschlichen Knochen dar.

Quelle: Karola D.

Fünf von 120 Rezensionen der Testleser:

Angie: Wahr oder nicht wahr? Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Ulrike: Das Buch geht meiner Meinung nach sehr dezent los, fast langweilig. Dann wird es herausfordernd und fesselnd. Das Ende ist famos aufgeschlüsselt und macht neugierig auf mehr. Ich bin mir sicher, dass es nicht alles war und die Geschichte eine Fortsetzung finden wird.

Ilse: Ich bin kein Thriller-Fan, aber dieses Buch hat mich nicht losgelassen. Nein, es ist keine Geschichte, bei der man nicht den Kopf einschalten muss, aber ja, es ist eine, die einen vielfältig berühren könnte.

Heiner: Mit einem Wort könnte man sagen: Perfekt! Mit zwei Worten: Sehr gut!

Wolfgang: Eines der besseren Bücher, welches ich in den letzten Monaten gelesen habe.

Quelle: Autorenecke-Gelsenkirchen