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Porträt Thomas Ehrenberger

Thomas Ehrenberger ist Verlagsautor bei Midnight by Ullstein und Redrum. Hauptberuflich ist er Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr Wien, wo er auch wohnhaft ist. Neben seiner Leidenschaft dem Schreiben, interessiert er sich für Fremdsprachen. Seine Hobbys sind Reisen, gute Filme ansehen und er ist ein sportbegeisterter Fußballfan. 

Bereits in der Schule verfasste Thomas diverse Texte, aber erst nach seinem Abitur und durch die Ermutigung seiner Professorin überwand er sich dazu, einen Roman einzureichen und hatte prompt Erfolg. Seine Buchheldin Sarah Spielmann war geboren. 

Bisher hat Thomas Ehrenberger drei Bücher veröffentlicht, die dem Genre Krimi/Thriller angehören. Zwei weitere Bücher sind geplant, für die er sich einige Monate an Recherchen Zeit nimmt. Danach wird er, je nach Lust und Laune, dass komplette Buch in wenigen Wochen geschrieben haben, oder, falls ihn wieder einmal die Kreativitätsfaulheit überkommt, für drei Kapitel zwei Monate brauchen.

Fragen an den Autor Thomas Ehrenberger

Bist du mit deinen Büchern zufrieden oder gibt es etwas, was du im Nachhinein lieber anders gemacht oder erzählt hättest?

Ich denke, wenn man Kunstschaffender ist, dann gibt es keine Zufriedenheit. Ich werde niemals zufrieden sein und immer etwas entdecken, was man verbessern könnte. Nur so kann man eben auch wachsen und sich steigern.

Welcher Aspekt macht dein Buch subjektiv gesehen besonders?

Ich habe in meiner Krimi-Reihe eine eher schwierige Protagonistin.

Was war für dich die größte Herausforderung bei deinem Erstlingswerk?

So viele Seiten zu schreiben 😊

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht und in welchen Genres bist du unterwegs?

Aktuell drei Bücher, aber es folgen noch zwei Romane. Ich bin im Bereich Krimi/Thriller/Horror unterwegs.

Welches deiner Bücher liegt dir besonders am Herzen und warum?

„Weil ihr böse seid“ finde ich von den veröffentlichten bisher sehr gelungen. Auch wenn Luft nach Oben ist. Aber mein neuestes Werk beim Redrum Verlag liegt mir auch sehr am Herzen. Hier durfte ich mich mal so richtig austoben.

Gab es vor deinem Debüt als Autor Selbstzweifel und wenn ja, welche?

Immer… Bin ich gut genug? Will das Zeug wer lesen? Wird das Buch von der Kritik vernichtet?

Wann dürfen die Leser ein neues Buch erwarten und kannst du uns mehr dazu verraten?

Ich denke, in wenigen Wochen ist es da. An meinem anderen Roman arbeite ich noch.


Fragen an den Mensch Thomas Ehrenberger

Was magst du und was nicht?

Ich mag Urlaube sehr, Tiere, Bücher, Filme, Harry Potter, Musik, Kunst, Wissenschaft. Ich mag keinen Rhabarber, Puzzles, „Mensch ärgere dich nicht“

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Sehr kompliziert, nicht einfach, aber ich stehe zu meinen Freunden und meiner Familie. Verträumt bin ich auch

Was sind deine Stärken und Schwächen?

Ich merke mir sehr leicht Dinge auswendig. Bin neugierig und will immer etwas Neues lernen. Leider bin ich auch ein Chaot, sehr nachtragend und aufbrausend.

Was ist dir wichtig?

Meine Freundin, Familie, Freunde

Verrate uns doch bitte deine Geschmäcker? 

-Lieblingslied: November Rain, Snuff

-Lieblingssänger, Sängerin oder Band: Guns n Roses, Slipknot, aber auch div. Interpreten im Bereich Hardstyle 

-Lieblingsfilm: Der Pate, Star Trek Filme, Bud Spencer und Terrence Hill, Harry Potter, usw. 

-Lieblingsschauspieler/in: Da gibt es wirklich sehr viele. Ich schaue mir extrem viel an. Da kann ich keinen oder keine fair rausfiltern. 

-Lieblingsstadt: Wien und London 

-Lieblingsland: Österreich, England, Italien 

-Lieblingstier: Katze und Hund 

-Lieblingssport: Laufen 

-Lieblingsbuch: Märchenmond, Harry Potter, Die Stadt der träumenden Bücher, Abbitte, American Gods

Deine drei größten Wünsche sind? Ich bin zufrieden. Vielleicht einfach nur, dass die Menschen wieder Vernunft annehmen.

Was würdest du auf dieser Welt verändern, wenn du es könntest?

Die Umwelt retten.

Womit verbringst du deine Freizeit, abgesehen vom Schreiben?

Lesen, Filme schauen, die Natur genießen, Sport.

Dein Lebensmotto lautet?

Ich habe keines.


Das Interview mit Thomas Ehrenberger

Wie war es, als du dein erstes Buch veröffentlicht hast? Welche Gefühle hattest du in diesem Moment?

Ich war wirklich ganz nervös und habe mich sehr gefreut. Es ist nicht leicht, einen Verlag zu finden. Nach wie vor bin ich sehr stolz und freue mich, wenn ich neue Bücher schreiben darf.

Wurden deine Erwartungen enttäuscht und falls ja, mit welchen veröffentlichst du neue Bücher?

Erwartet hatte ich mir nichts. Es ist sehr schwer gegen all die großen Autorinnen und Autoren. Daher bin ich mit dem zufrieden, was ich geschafft habe. Darum macht es mir Spaß, weitere Bücher zu schreiben. Es ist mein Hobby.

Was würdest du jedem Neuling in diesem Metier empfehlen?

Gut über die Verlagswelt informieren, nicht aufgeben, nicht ausnützen lassen. Viel lesen, viel schreiben. Immer dranbleiben.

Zu welchen Zeiten und wie oft schreibst du innerhalb einer Woche?

Komplett unterschiedlich. Lieber abends, aber muss nicht sein.

Wie lange brauchst du für ein vollständiges Manuskript?

Von 3 Monaten bis zu 6 Monaten kann man sagen. Ich bin wirklich sehr langsam.

Wenn du ein Buch anfängst, wie hast du dich vorbereitet und nach welchen Regeln schreibst du, also frei drauf los oder mit einem Plot?

Ich schreibe einen Plot, entwickle die Figuren dazu und dann überlege ich, was man recherchieren muss. Wenn ich alles habe, fange ich an. Es kann sich aber dann noch vieles ändern. Da ich aus dem Bauch schreibe…

Was geht es dir, wenn du unter ein Manuskript das Wort Ende setzt?

Zufrieden, leer, glücklich, unsicher. Da ist eher so ein Mix an Emotionen in mir. Das Schreiben ist schon auch Arbeit und ich bin da mal sehr froh, wenn ich es erledigt habe.

Die schlimmste Aufgabe, die in Bezug auf das Schreiben umgesetzt werden muss, ist für dich welche?

Lektorat 😊 Wobei das extrem wichtig ist und ich bisher echt immer Glück mit meinen Lektorinnen hatte. Sie haben meine Bücher besser gemacht und mir viel bei meiner Entwicklung geholfen.

Die Idee für ein Manuskript, woher kommt sie, eher durch den Alltag oder mehr spontan?

Ach, da ist vieles dabei. Ich lese viel, schaue mir Filme an. Erlebe im Alltag auch genug. Dann faszinieren mich einfach gewisse Dinge und ich spinne eine Geschichte drumherum. So beginnt es bei mir.

Unabhängig von allen Vor- und Nachteilen, aber mit dem heutigen Wissen: Würdest du das Abenteuer Belletristik erneut angehen?

Klar doch. Es macht im Endeffekt Spaß.

Welchen Dienstleister würdest du Selfpublishern zum Anfang empfehlen?

Da kenne ich mich nicht aus.

Arbeitest du mit einem bestimmten Schreibprogramm?

Papyrus

Wenn du schriftstellerisch tätig bist, stören dich Nebengeräusche oder bist du in deiner fiktiven Welt versunken?

Nein, ich lasse immer einen Film im Hintergrund laufen. Das blende ich aus, aber mag so ein paar Hintergrundgeräusche. Nur reden braucht man nicht mit mir, man wird keine Antwort bekommen.

Was ist dein Lieblingsgenre und welches könntest du auf gar keinen Fall bedienen?

Krimi/Thriller. Ich kann keine Liebesromane schreiben.

Hast du ein schriftstellerisches Vorbild oder welches Buch hat dich bisher am meisten beeindruckt?

Ich verehre Neil Gaiman, Walter Moers und unzählige andere Autorinnen und Autoren. Ich lese in verschiedenen Genres, damit ich lerne, wie andere ihre Geschichten aufbauen. Man sollte immer seine Komfortzone verlassen.

Welche Ziele strebst du als Autor an?

Ja, also Bestsellerautor werden… da würde ich nicht Nein sagen.

Konntest du schon Erfahrungen bei Buchmessen sammeln und wenn nicht, würdest du gerne?

Werde ich noch.

Hast du schon an irgendwelchen Preisausschreiben teilgenommen und wenn ja, welche Erfahrungen hast du gemacht?

Nur einmal und wurde dann auch genommen. Für eine Anthologie. Ich konzentriere mich lieber auf meine Projekte.

Was ist für dich in deinen Büchern besonders wichtig?

Meine Figuren sollen anecken, sich aber auch entwickeln. Meine Killer sollen ebenfalls mit ihrer Geschichte dargestellt werden. Wird man als Mörder geboren? Zu einem gemacht? Ich mag kein schwarz/weiß Denken.

Schriftstellerisch gesehen: Was würdest du nie wieder tun?

Mich zu früh bei Agenturen bewerben. Ich verdiene mir mal meine Sporen und dann schaue ich weiter.

Thomas Ehrenberger an die Leser:

Natürlich freue ich mich, wenn meine Bücher gelesen werden und wenn sich die Leserinnen und Leser die Mühe machen, eine Rezension zu schreiben. Lest, was euch Spaß macht. Falls ihr meine Bücher entdeckt, dann viel Spaß in meiner Welt.



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